DIE MUSIKALISCHE SPIEGEL-AFFÄRE
Musikrecherche des SPIEGEL auf dem Prüfstand
Lüge und Betrug in der Musik-Recherche
       
 
       
 

Interview des Forums MEDIZIN HORIZONTE mit dem Komponisten und Musikwissenschaftler Peter Hübner – Schöpfer der Medizinischen Resonanz Therapie Musik® und Begründer der Digitalen Pharmazie sowie dem Verlag für Klassische Musik und Medizin Aar Edition.

       
                                   
     
„Es ist mir unerträglich,
so viel kostbare Zeit
mit Sachen zu verlieren,
die ich meiner Kunst raube!“
                               Beethoven
           
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 

„Es zirpt mal hier, es braust mal da; harmlose Kaskaden rauschen in Terzen und Quinten nieder, und in Terzen und Quinten rauscht das Ganze wieder aufwärts in ein Elysium tönender Öde. Musik ohne Biß, Klänge ohne Rückgrat, ein pseudo-philharmonisches Schaumbad, lau und quälend langweilig.

Genau das Richtige, muß es Hübner gedämmert haben, um den gestreßten Normalo der Leistungsgesellschaft in Klangschwaden zu hüllen und mit viel reinem Dur ins esoterische High zu verschaukeln.

Jedenfalls bündelte der Heilsbringer sein Selbstgemachtes alsbald unter dem Titel „Medizinische Resonanz Therapie Musik“, gab sie (unter Berufung auf Pythagoras) als numerierte „Präparate“ (etwa „RRR 781“) aus und fand mit den digitalen Schlafmitteln – heute hat er 56 verschie-dene CD-Pharmaka im Angebot – sogar Einlaß ins Sorti-ment von Apotheken.

In Edermünde 1, beteuern Hübner und seine Entourage, gehe alles mit rechten Dingen zu. Was immer an ominösen Einrichtungen unter der dortigen Anschrift „Rainsborn 1“ firmiert: „Aar Edition “, „United Productions“, „Enjoy Records“, „Micro Music Laboratories“ – es steckten „keine Sekte“, „nichts von Scientology“ und „keine welt-anschauliche Kommune“ dahinter. Und mit den in Deutsch-land inzwischen übel beleumundeten TM-Organisationen sei Hübner „seit 1987 nicht mehr assoziiert“:
Er widme sich „wieder ausschließlich freischaffend der Kunst“.



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MEDIZIN HORIZONTE: Ich kann mich erst einmal nur den Worten des DEUTSCHEN MEDIZIN FORUMS bei dem dortigen Interview des Verlages Aar Edition in derselben Angelegenheit anschließen: Starke Worte – völlig ohne den Begriff der „Wissenschaft“ auskommend und: ganz  offensichtlich  darauf  angelegt,  die

       
 

Medizinische Resonanz Therapie Musik® und deren Schöpfer, den Klassischen Komponisten und Musikwissenschaftler Peter Hübner sowie die Micro Music Laboratories®, den Verlag Aar Edition und andere mit der zukunftsträchtigen Digitalen Pharmazie befaßte Unter- nehmen öffentlich zu verunglimpfen.

 
„Ich will beweisen,
daß welcher gut und edel handelt, auch dafür Mißhandlungen
ertragen kann,
und nie sein
edles vorgestecktes Ziel
aus den Augen verlieren muß.“
                        Beethoven
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Doch diesmal wollen wir uns im einzelnen dem Inhalt der SPIEGEL-Veröffentlichung widmen und kritisch untersuchen, was dieses Nach-richtenmagazin seinen Lesern im medizinischen Bereich an Qualität zu bieten hat oder treffender vielleicht: was der SPIEGEL unseren Bürgern im Gesundheits-Bereich zumutet.

Herr Hübner, Ihr fachlich kritisches Urteil ist gefragt:

       
                         


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„Es zirpt mal hier, es braust mal da;“
 
 

 

PETER HÜBNER: Diese Elemente aus der Insekten- und Vogelwelt haben wir bei den bisherigen Aufnahmen der Medizinischen Resonanz Therapie Musik nicht verwandt.

   
                                   
 

Bei dem Hörenden, der Zirpen gehört zu haben glaubt, kann es sich also um einen Hörfehler handeln. Dessen Ursachen können in einer Schädigung des äußeren Gehörs liegen – wie man dies ja bei Besuchern zu lauter Rockkon-zerte oder Diskotheken kennt oder aber: der Hörfehler geht auf eine mangelnde Leistung im musikalischen Differen-zierungsvermögen zurück – was möglicherweise auf eine Schädigung des Gehirns hinweisen könnte oder aber: hier wird der Leser absichtlich belogen.

Denn jeder einfache Mensch und jedes normal gesunde Kind kann ein „Zirpen“ von Insekten beispielsweise sehr wohl von einem „Ton“ von Musik unterscheiden.
Das ganz entsprechende gilt dann auch für jenes „Brausen“, das der Berichtende gehört zu haben glaubt.
Auch hier kann es sich also beim Hörenden, der „Brausen
gehört zu haben glaubt, um einen Hörfehler handeln, dessen Ursachen in einer Schädigung des äußeren Gehörs liegen können – oder aber: der Hörfehler geht auf eine mangelnde Leistung im musikalischen Differenzierungsvermögen zurück – was möglicherweise auf eine Schädigung des Gehirns hinweisen könnte oder aber: auch hier wird der Leser absichtlich belogen.

 

 

 
                                   
           
 
 
           
 
Mit freundlicher Genehmigung des Hessischen Landboten
       
 
       

 

 
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